19. Februar 2012

Bienvenue au paradis

Bienvenue au paradis

25. Januar – 8. Februar 2012
Geschrieben in Wanganui, Neuseeland

Unsere erste Station nach dem südamerikanischen Kontinent ist die Südsee! Genauer die Insel Moorea (gehört zu Tahiti) in Französisch Polynesien.

Da wir sehr spät am Abend ankamen und sehr früh am Morgen abflogen, buchten wir für die erste und letzte Nacht ein Hotel auf Tahiti in der Nähe vom Flughafen. Die eigentlichen „Ferien in den Ferien“ verbrachten wir dann im Moorea Pearl Resort & Spa eben auf Moorea. Die kleine Insel neben Tahiti erreichten wir mit einer 30Min Fahrt mit der Fähre.

Die Begrüssung im Hotel war sehr herzlich inklusive einem sehr süssen Willkommensdrink. Eine andere Überraschung war, dass wir in ein Überwasserbungalow geführt wurden statt wie gebucht in ein Gartenbungalow. Dies sei ein gratis Upgrade welches wir erhalten sagte uns die Hotelangestellte, welche uns zum Bungalow führte. Wir sagten natürlich nicht Nein und waren sehr froh über das Wasserbungalow, denn unser Hotel hat keinen Strand. Somit hätten wir zum schnorcheln immer über den öffentlichen Steg ins Meer hüpfen müssen und zum liegen wieder zurück zum Bungalow oder zum Pool. Mit unserer Überwasser- Variante waren wir natürlich sehr verwöhnt. Das Bungalow war riesig mit gaaaanz grossem Bett, eigener Terasse mit Zugang direkt ins Meer und im Zimmer hatte es ein Glasfenster im Boden wodurch wir die Fische von innen auch noch beobachten konnten. Einfach Luxus pur!

Gleich nach unserer Ankunft erblickten wir von unserer Terasse aus ein paar Delphine in der Bucht! Es waren zwar die einzigen die wir während unserem Aufenthalt hier sahen aber das eine mal war schon genug um noch ein paar Glückshormone mehr freizulassen! 🙂 (Auf jeden Fall für Stine…). Wir hatten Glück, dass wir das äusserste Bungalow mit Blick aufs offene Meer erhielten und nicht mit Blick aufs Hotel. Die Bungalows wurden aufs Riff gebaut und unseres war gleich am Beginn des Riffs, wo sich am meisten Schönes entdecken lässt. Von der Terasse aus wie auch im Wasser beim schnorcheln!

An einem Tag mieteten wir ein Auto und umrundeten die ganze Insel. Wir fuhren hinauf auf einen „Berg“ mit schöner Aussicht auf die bekanntesten Buchten Baie de Cook und Baie de Opunohu, besichtigten eine Fruchsaftfabrik inkl. Degustation, trafen Einheimische, sehr sehr freundliche Ananasbauern mit denen wir eine ganze Weile redeten und erhielten gratis 4 Ananas und ca. 15 Bananen (eine ganze Bananenstaude…). Übrigens waren die Früchte so süss, wie wir sie noch nie zuvor gegessen haben…! Was wir nicht entdeckten waren Sandstrände. Nur ein einziger, welcher zum grössten Teil zu einer Hotelanlage gehört. Ein kleiner Teil ist öffentlich und dort gingen wir uns noch kurz im kristallklaren, türkisen Wasser abkühlen! Die Insel ist – da sie eine Vulkaninsel ist – extrem grün. Viele verschiedene Palmenarten, sonstige dschungelartige grüne Pflanzen und viele Tiare-Blumen, die Nationalblume von Tahiti, wachsen hier.

Die übrige Zeit verbrachten wir auf dieser schönen, grossen Terasse mit bequemen Liegestühlen. 🙂 Wir lasen sehr viel und gingen natürlich oft schnorcheln und sahen dabei tausende von Fischen in allen Farben und Formen, ausserdem Tintenfische und Moränen. Im Hotel konnten wir gratis Kanus benutzen und fuhren mit diesen noch weiter hinaus ans äussere Riff wo wir neben den Fischen auch Stachelrochen entdeckten.

Die erholsame Zeit hier war super! Doch jetzt freuen wir uns sehr auf den eigenen Camper, aufs selber kochen und aufs wieder herumreisen in Neuseeland!

Bis gli,
Stine & Michu