Archiv | Mai, 2012
20. Mai 2012

Das wars… Hier kommen ein paar Zahlen!

Das wars… Hier kommen ein paar Zahlen!

 

7. Mai 2012

Stadt der Lichter

Stadt der Lichter

3. – 7. Mai 2012
Geschrieben in Singapore

Nach ein paar Stunden Flug landeten wir am letzten Donnerstagabend im 6500km entfernten Singapur. An dieser Stadt fiel uns auf, dass alles extrem organisiert und super angeschrieben ist. Auch sind die Leute hier sehr freundlich und hilfsbereit. Was wir hier auch sofort zu spüren bekamen war, dass es hier extrem heiss ist und die Luftfeuchtigkeit wahrscheinlich bei 100% liegt…

Unser Ziel hier in Singapur war, für Michu ein paar massgeschneiderte Anzüge machen zu lassen. Hier gibt es super Qualität zu super Preisen. Auch ich liess mich noch zu ein paar schönen Sachen überreden. Italienische Seide und Kaschmir hört sich doch gut an oder? J

Neben dem „Mass nehmen“ und anprobieren der Kleidungsstücke hatten wir auch noch Zeit für ein bisschen Sightseeing. Wir liefen in diesen vier Tagen mehrmals die berühmte Orchard Road rauf und runter. Dort und rundherum befinden sich schätzungsweise 20 Shopping-Malls. Schön runtergekühlt auf ca. 22 Grad… Nicht gerade gesund aber für viele halt trotzdem angenehmer als draussen. Und nein, wir besuchten nicht jede! Nach etwa vier hatten wir genug gesehen… Wir wollten ja schliesslich auch noch andere Dinge anschauen. Zum Beispiel Little India, ein Quartier mitten im Zentrum von Singapur und doch fühlten wir uns weit weit weg. Eben in Indien… Als wir aus der U-Bahn ausstiegen sahen wir nur noch Inder. Alle anderen Asiaten waren auf einmal verschwunden. Auch die Hochhäuser und Shopping-Malls waren weg. Dafür hatet es Strassenmärkte mit Gemüse, Kleidern und allerlei anderen Sachen, es gab Plätze wo sich eine Gruppe Männer einen Fernseher teilen und viele indische Restaurants. In einem von ihnen assen wir ein feines, leicht scharfes Butter Chicken.

An einem anderen Tag besuchten wir wieder eine andere Welt. Chinatown! Enge Gassen, überall schöne chinesische Laternen, Strassenmärkte mit allerlei chinesischem Schmuck, Kleidern und Wohnassecoires (Für uns war es doch ein wenig zu kitschig und so blieb ich bei meinen chinesischen Essstäbchen). Wir hatten einen glücklichen Tag ausgewählt um Chinatown zu besuchen. Es war der Geburtstag von Buddha. So konnten wir in einem Tempel beobachten wie sich die Chinesen von einem Mönch mit einer Art Glöckchen segnen lassen und wir durften den 420kg schweren „Buddha-Thron“ aus Gold bewundern.

An zwei Abenden gingen wir an die Promenade des Singapore-River. Wir haben noch nie eine Stadt mit so vielen Lichtern gesehen, und hier an der Promenade kann man dies am besten bewundern. Alles ist schön farbig beleuchtet. Die Brücken, Bäume, Häuser, Boote, Statuen, Brunnen und natürlich alle Wolkenkratzer rundherum. Es war wunderschön hier am Abend zu spazieren und zu essen. Jetzt ist uns auch klar, warum wir hier keine Sterne sehen können. J

Eigentlich war es die perfekte Stadt die wir für unseren letzten Stopp unserer Weltreise gewählt haben, denn in dieser 5.Mio Stadt ist ganz Asien vertreten!

Nach 235 Reisetagen treten wir in einigen Stunden den Heimflug Richtung Zürich an. Alles Schöne hat einmal ein Ende, aber wir sind extrem dankbar für all die Erlebnisse und Erfahrungen der letzten Monate. Nach dieser langen Zeit freuen wir uns auf den Alltag, ein eigenes zu Hause und natürlich auf die Familien und Freunde. Für euer virtuelles Mitreisen und die vielen netten Kommentare möchten wir euch danken. Jeder Kommentar, jedes Mail und jeder Facebook-Like hat uns immer riesig gefreut!! Im Verlauf der nächsten Tage werden wir von zu Hause einen letzten Blogeintrag veröffentlichen!

Bis gli und dann wieder live,
Stine u Michu

1. Mai 2012

Australische Inselhighlights

Australische Inselhighlights

14. April – 2. Mai 2012
Geschrieben in Cairns, Australien

Das Wetter war leider auch auf unserem letzten Abschnitt nicht immer auf unserer Seite. Die Sonne zeigte sich zwar ab und zu, aber oft regnete es. Zum Beispiel auch auf unserem geführten Ausflug nach Fraser Island, welche mit 120km Länge und 15km Breite die grösste Sandinsel weltweit ist und der einzigen Ort, wo Regenwald auf Sand wächst. Die Insel befindet sich nur 30 Fährminuten von Hervey Bay entfernt, von wo aus wir starteten.

Nach einer kurzen Busfahrt machten wir einen relativ kurzen Spaziergang durch den feuchten und üppigen Regenwald. Weiter ging es auf einer sehr holpriger Sandpiste zum 75 Mile Beach, einem breiten Sandstrand auf dem wir mehr als eine halbe Stunde aufwärts zum rostigen Schiffswrack „Maheno“ fuhren. Dieses japanische Schiff wurde 1935 wegen einem Wirbelsturm hier an Land gespült. Auch wenn das Wetter gut gewesen wäre hätten wir im Meer nicht baden können. Hier wimmle es nur so von Tigerhaien hat uns unsere Reiseleiterin erzählt…

Nur 2km von diesem Schiffswrack entfernt plätschert der Eli Creek, ein glasklarer kleiner Fluss. Entweder läuft man auf dem Weg (ca. 300m) dem Fluss entlang (wie ich es getan habe) oder man läuft im Fluss stromaufwärts (so wie Michu). Mit beiden Varianten kann man sich danach stromabwärts durch dichten Regenwald bis zum Strand  treiben lassen.

Den Nachmittag verbrachten wir am Lake McKenzie, einem Regenwassersee wiederum glasklar. Leider ist der wunderschöne weisse Sandstrand, den man auf jedem Fraser Island Prospekt und auf jeder Postkarte sieht verschwunden. Der viele Regen hat den See zum überlaufen gebracht und das Wasser ist nicht mehr abgeflossen. Es war aber trotzdem schön hier zu schwimmen und den feinen Sand durch die Hände rieseln zu lassen (halt nur im Wasser…).

Je weiter wir nach Norden fuhren desto heisser, tropischer aber auch sonniger wurde es. So verbrachten wir ein paar schöne Tage im kleinen Airlie Beach. Uns hat dieser Ort gut gefallen obwohl er sehr touristisch ist. Leider konnten wir hier wegen den gefährlichen Quallen nicht im Meer baden aber deshalb bauten sie ja extra eine künstliche Lagune. Von hier aus machten wir wiederum einen geführten Ausflug auf die Whitsunday Island. Der Whitsunday Archipel besteht aus 74 Inseln. Wir fuhren an einigen davon vorbei und gingen bei der grössten, eben der Whitsunday Island, an Land. Dort konnten wir den blendendweissen berühmten Whithaven Beach geniessen. Die Sonne schien und es war unglaublich heiss. Auch deshalb konnten wir einem kurzen Bad in diesem wunderschönen klaren Meer nicht wiederstehen.

Unsere Reise ging via Townsville – eine Stadt die man nicht unbedingt gesehen haben muss – weiter nach Cairns. Kurz vor Cairns rutschten wir noch die Josephine Falls hinunter. Das war eines der schönsten Dinge die wir in Australien gemacht haben. Inmitten des Regenwaldes befinden sich diese Wasserfälle und im untersten Becken kann man im klaren kühlen Wasser schwimmen. Vom zweituntersten Becken ins unterste fliesst das Wasser über einen breiten Stein hinunter und wir konnten mitrutschen. Immer und immer wider!

Die letzten paar Tage hier in Australien verbrachten wir in Cairns. Wir genossen die Wärme und ab und zu die Sonne (meistens war es bewölkt…) an der grossen Salzwasserlagune, flanierten an der langen Promenade entlang, schmökerten in den vielen kleinen Geschäften und gingen jeden Abend superfein essen. Auch hier konnten wir nicht mehr im Meer baden. Erstens wegen den Quallen und wie wenn das nicht genug wäre an gefährlichen Tieren hat es hier auch noch Krokodile. J

Unsere Reise geht nun bald zu Ende. Vor uns haben wir noch vier Tage Singapore und einen langen Flug nach Hause. Nächste Woche treffen wir in Zürich ein und freuen uns riesig auf die Familien, die Freunde und unser zu Hause.

Bis gli,
Stine u Michu